Umberto und seine Mafia

Marie-Christine Werner interviewt Dr. Burkhart Kroeber, u. a. Umberto Ecos deutsche Stimme, für den SWR.

“Wie viel Aufwand muss ein Übersetzer betreiben?”
“Warum wird das Übersetzen so schlecht bezahlt?”
 

http://www.ardmediathek.de/swr2/swr2-zeitgenossen?documentId=14795594

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Erlauberitis

Dass unsere Daten im Internet missbraucht werden (können), dürfte niemanden mehr überraschen. Aber wenn ich mir ein Bild oder ein Filmchen näher ansehen will und deshalb aus freien Stücken auf vergrößern klicke, ist doch wohl klar, dass ich das auch wirklich will? Oder hält mir möglicherweise ein Bösewicht eine Pistole an den Kopf und zwingt mich, diese Option zu wählen? Halte ich ja für eher unwahrscheinlich. Abgesehen davon, dass ja auch die erteilte Erlaubnis nur unter Zwang erteilt worden sein könnte. Eine Schraube ohne Ende …

Es fing mit Facebook an. Mittlerweile funktioniert die gewünschte Vergrößerung aber allenthalben nur noch mit explizit erteilter Erlaubnis zur Vollbilddarstellung. Was bitte soll der Quatsch? Wünschenswert wäre eine ausdrückliche Bestätigung, dass man ein versehentlich abgeschlossenes Abo oder Online-Geschäft auch wirklich, tatsächlich und wahrhaftig getätigt hat und dafür zu zahlen bereit ist. (Gibt es vielleicht auch schon …) Doch in was für eine Falle tappt man möglicherweise durch einen nicht bestätigten Vollbilddarstellungswunsch?  Verstoße ich womöglich gegen irgendeinen Paragrafen, wenn ich der Vergrößerungsoption meiner Blogfotos keinen Erlaubnis-Button vorschalte?  Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie bitte Ihren Bildbearbeitungsprogrammhersteller.

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Der Feenbaum oder

Wenn die bunten Fahnen wehen …

Kurz vor Ende einer Tagestour durch die Landschaft Connemara bzw. Conamara hielt der Busfahrer unvermittelt an und deutete auf diesen Weißdornbaum mit den flatternden Textilien. (In der Bildmitte ist übrigens eine Muschelfarm zu sehen.)

Zum Aussteigen war es zu unwirtlich, daher gibt es nur eine Aufnahme durch das Busfenster samt Regentropfen auf der Scheibe.

Solche Flatterbäume, die allein auf weiter Flur stehen (daher die Bezeichnung *lone bush* oder *lone tree*), seien in Irland recht häufig zu finden, erzählte der Fahrer, und es habe mit ihnen eine besondere Bewandtnis. Da sie den Feen gehören, dürfe man sich nicht an ihnen vergreifen, schon gar nicht sie fällen! Wer sich nicht daran halte, unabhängig davon, ob er daran glaubt oder nicht, müsse daran glauben, und zwar noch vor Ablauf des Jahres. Ihm selbst sei ein solcher Fall bekannt, der junge Mann sei noch im Dezember desselben Jahres gestorben. Andererseits bringen die Solitär-Weißdorne der Feen aber nicht nur Fluch, sondern auch Segen. Wer sich nämlich einen Fetzen seiner Kleidung vom Leib reißt und diesen an den Baum oder Strauch bindet, könne die Feen um Heilung eines kranken Verwandten bitten. Wie praktisch, dass hier ein Stacheldrahtzaun zur Verfügung steht …

Was die Feen wohl mit diesen bunten Fähnchen anfangen mögen? Besonders kleidsam sind diese ja nun nicht mehr.

Feenbaum Irland

Hands off the lone bush!
A fairy tree in Connemara/Conamara.

Foto: © anglogermantranslations

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Abwarten und Tee trinken

Abwarten und Tee trinken

Foto: © anglogermantranslations

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Take me to your leader!

Fundort Speiselokal Weingarten in Tönning

Na, was ist das nun wieder?

Ein kleiner Tipp: Es handelt sich um eine nicht sonderlich geheime Verschlusssache aus Olims Zeiten. Der Buddha in der Mitte und das Windlicht oben sind nur schmückendes Beiwerk.

Foto: anglogermantranslations

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Die Sprachreform der Verona F. (alias P.) und kein Ende

Ach, was hat die liebe Verona da nur angerichtet! Bestimmt finden sich im Netz Millionen Treffer für das dämliche Geholfen-werden-Zitat, was ein in deutscher Grammatik nicht allzu versierter Ausländer dann als Beleg dafür missversteht, es sei korrektes Deutsch. X Treffer für einen verkorksten blöden Spruch, und schon gilt er arglosen Nichtmuttersprachlern als richtig. Die Diktatur der Masse …

Für Ironie muss man eben schon eine Antenne haben, ganz besonders in einer Fremdsprache. Vielleicht aber hat dies auch nur ein Maschinenübersetzungstool mit Dativschwäche verbrochen? Diese Maschinchen haben es weder mit Scherz, Satire, Ironie noch mit tieferer Bedeutung.

In der irischen Burg Dunglaire Castle, unweit des Städtchens Kinvara im County Galway, Dunglaire Castle

blätterte ich in einem wunderschönen Fotoband mit dem nicht minder wunderschönen Titel Beautiful Ireland, das u. a. auch in deutscher Übersetzung bereitlag. [Deutscher Titel Schönes Irland - so weit, so wunderschön. Burg Dunglaire  Ich finde besagten Band jetzt nicht wieder, den Namen des Autors leider auch nicht]. Neugierig wie immer suchte ich nach dem Namen der Kollegin bzw. des Kollegen – vielleicht kennen wir uns ja? Auf die Schnelle fand ich ihn nicht, aber mein Blick blieb an der Danksagung hängen:

Der Autor wurde geholfen von folgenden Institutionen und Personen: [...]

Tja. Was soll ich dazu sagen?

Ich habe fertig!

Fotos: anglogermantranslations

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Die Pflanze an der Küste, von der ich zu gern wüsste …

… wie sie heißt?

Gefunden Ende April an der Galway Bay, irische Atlantikküste bei Newtonlynch, Doorus, in der Nähe des Städtchens Kinvara im County Galway.Unknown PlantNoch (?) unbekannte Pflanze

Foto: anglogermantranslations

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