Nag und Tacht

https://www.ndr.de/ndrkultur/programm/Am-309-ist-internationaler-Uebersetzertag,uebersetzungstag100.html

Singbar sollte es aber auch auf Deutsch sein.

Und aus Anlass des Hieronymus-Tags zwei Interviews mit Übersetzerinnen:

 

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Zwischen den Welten/Between the Worlds

All the light was green light that came through the leaves: But there must have been a very strong sun overhead, for this green daylight was bright and warm. It was the quietest wood you could possibly imagine. There were no birds, no insects, no animals, and no wind. You could almost feel the trees growing. The pool he had just got out of was not the only pool. There were dozens of others—a pool every few yards as far as his eyes could reach. You could almost feel the trees drinking the water up with their roots. This wood was very much alive.

The Magician’s Nephew by C. S. Lewis

Fotos: (c) anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

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A-Punting We Will Go

Nanu? Punting in Hamburg? Wie hieß das noch gleich auf Deutsch, wenn man Kurioses aus Oxbridge übersetzen will? Wieso habe ich das in Hamburg noch nie zuvor gesehen? Ist das Wasser des Alsterstreeks denn nicht viel zu tief dafür? Auf jeden Fall mutet das viel anstrengender an als Paddeln und Rudern, doch der Schein mag trügen.

Aha. Stocherkahn heißt das Gefährt also, zumindest in Tübingen, das offenbar glaubt, diese Fortbewegungsart auf dem Fluss in Deutschland für sich gepachtet zu haben. Aber gibts da nicht etwas Ähnliches im Spreewald? Gurkt man da nicht auch auf solchen Dingern herum? Aha schon wieder. Stakboote heißen die da. Wieder was gelernt. :-)

Noch eine witzige neue Vokabel lerne ich im Wikipedia-Artikel mit Tübingen als dem vermeintlichen Nabel der deutschsprachigen Stocher-stak-Kahn-Boot-Welt: Stocherkahnbarkeit. Das hat doch was … Wie würde man das auf Englisch sagen? Etwa puntability?

Ich stakse derweil am Ufer entlang und beobachte die BewohnerInnen der Zweistromstadt bei ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen, dem Wassersport und dem Kaffeetrinken. Der drittliebsten, dem Spazierengehen, fröne ich (wie erwähnt) gerade selbst. Doch keine Sorge, ich verschone die Welt mit Selbstporträts, vulgo Selfies. ;-)

Fotos: (c) anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

If you landed here by clicking something in the WP reader other than “Original ansehen”, you might not see the punting photo in this blog entry’s header I’m referring to. In this case you might have to click  https://anglogermantranslations.wordpress.com/2014/09/27/a-punting-we-will-go/ anew.

P. S.:  Not surprisingly, the title of this article is an allustion to the song A-Hunting We Will Go.

Nachtrag

Es waren übrigens mehrere Stocherer auf dem Alsterkanal unterwegs, auch wenn ich nur einen hier verewigt habe. Ob das wohl alles Tübinger waren, die ein schlimmes Schicksal nach Hamburg verschlagen hat?

Denkbar wäre natürlich auch eine Fortentwicklung des wassersportlichen Könnens auf eine höhere Stufe. etwa so:

Ein Stocherer aus Tübingen
War es leid, zu staken im Trübingen.
Auf höheren Pegeln
Mit Masten und Segeln
Will er jetzt im Übringen
Etwas gaaanz Anderes übingen.

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Eine Bootsfahrt, die ist lustig …

Sechzig Jahre und kein bisschen leise …

Aus Anlass dieses Jubiläums lud der Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke (VdÜ) die Hamburger Sektion zu einer Barkassenfahrt im Hamburger Hafen ein. Alessa Pieroth von SZENE Hamburg berichtete darüber im ZEIT-Blog. Vgl. auch Die unsichtbaren Brückenbauer.

Although I can watch the tall ships and all kinds of boats very often from the yellow circle line U3 of the Hamburg Underground (passing the harbour aboveground), a harbour tour aboard a Barkasse (motorboat) is a tourist attraction I seldom enjoy. By the way, the German term Barkasse is a teapot. It can either be a boat or a cash point accepting only cash payment.

Kurz vor Sonnenuntergang stachen wir also in See. Nein. Stachen wir in die Elbe? In den Fluss oder Strom? Oder tuckerten wir einfach los? Geräuschvoll war es auf jeden Fall. Da ich direkt unterhalb des Treppchens stand, hatte ich Gelegenheit, nach drinnen und draußen zu fotografieren. Draußen leuchtete die silberne, gelegentlich ins Goldene changierende Mondsichel mit allerlei Schiffsbeleuchtungen um die Wette,  “und drinnen leuchteten wir”. Doch nicht nur …  Diese Collage mit nachfolgendem Bilderbogen mag als Stimmungsbild dienen.

Please click to enlarge.
Eine Bootsfahrt die ist lustig

 

 

 

 

Barkassenfahrt des VdÜ am 30. August 2014

Fotos: (c) anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

Making a Difference

Jetzt kommt die Frage aller Fragen, und Ihr müsst mir die Antwort sagen: Ist der Hamburger Hafen auf Englisch ein harbour oder ein port? Vor langer Zeit habe ich mal gelernt, harbour sei ein natürlicher und port ein künstlich angelegter Hafen. Das scheint keinen englischen Übersetzer zu kümmern, es geht im Fall Hamburg wild durcheinander. Blue Port ist auf jeden Fall ein feststehender Begriff, aber für Lichtinstallationen ohne deutsche Originalbenennung gelten andere Sprachregeln. Diese Unterscheidung kann ich auch nicht so recht nachvollziehen. Was stimmt denn nun?

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Eingeordnet unter Fotos, Germany, Hamburg, literarische Übersetzung

Spätsommer im Stadtpark

Warum denn in die Ferne schweifen … Hamburg zeigt sich wieder mal von seiner schönsten Seite, fast könnte man vergessen, dass das Hamburger Schmuddelwetter überhaupt existiert. Zweifelt wirklich noch jemand daran, dass ich in Deutschlands schönster Großstadt wohne? Keine Widerrede bitte! Andere Städte sind entweder zu groß oder zu klein oder in der falschen Region.

Im Ausland überrascht mich oft, was für falsche Vorstellungen sich die Hamburg-noch-nicht-Kenner von der grünen Metropole machen: eine hässliche große Industriestadt, die man um jeden Preis meiden sollte. Wer einmal hier war, kommt aber gern wieder. Ich selbst bin gleich ganz hängengeblieben.

Heute entschied ich mich zur Abwechslung für den Stadtpark, Planten un Blomen war gestern dran. Darüber später mehr.

 Fotos: (c) anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

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Sagt mal, gehts noch? (2)

Ein Heer von selbstlosen Rezensionsbloggern lässt uns an ihren vielfältigen Leseabenteuern ohne kommerzielles Eigeninteresse teilhaben. Das ist doch sehr bwundernswert. Nein, ich gehöre nicht zu ihnen, obwohl oder gerade weil sich bei mir beruflich und privat alles um Bücher dreht. Auf solchen Freiwilligen-Seiten lande ich nur zufällig und sehr sporadisch, dabei ist mir wohl entgangen, dass dort ein Neusprech Einzug gehalten hat, mit dem ich gar nicht mehr Schritt halten kann. Abschließend zu einer sehr positiven Besprechung eines Unterhaltungsromans resümiert die Rezensentin, das Buch habe ihr so gut gefallen, dass man es gern “einem Re-read unterziehen” kann.  Ach was! Dass man es ein zweites Mal lesen kann, steht wohl völlig außer Frage? Wäre zu plump formuliert? Zu profan? Zu unwissenschaftlich-unakademisch?

Es handelt sich wie erwähnt um einen stinknormalen Roman, nicht etwa um ein wissenschaftliches Werk, dessen Inhalt man in einem zweiten Durchgang akribisch auf Richtigkeit überprüfen müsste. Liebe Bloggerinnen und Blogger, seid doch so nett und unterzieht Eure Texte mal einem Re-Read (so würde ich das in einem deutschen Fließtext schreiben, eventuell auch einem Re-re-Read). Vielleicht hilft das ja ein wenig? (Frommer Wunsch, ich weiß.  ;-) )

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Timeo Danaos …

… et dona ferentes.

Timeo Danaos Foto: (c) anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

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