Welche Erfindung hat der Menschheit bisher am meisten genützt? Spontan würden sicher viele auf das Rad tippen, Menschen mit englischer Muttersprache vielleicht auch auf Schnittbrot (sliced bread). Doch ich halte auch den Kran für einen guten Kandidaten. Könnten wir wirklich darauf verzichten?
Zum Vergleich hier der mittelalterliche Holztretkran aus der Hansestadt Stade:
Fotos: © anglogermantranslations
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In der Abendsonne sieht der Rostocker Seehafen auch wie eine andere Welt aus. Nicht nur Wasserkräne, sondern auch seht lange 20 m hochgestellt Fließbänder für Schüttgut durchziehen die Fläche.
Neben den Neuen stehen die alten, Fließbänder. Sie rosten vor sich hin und sehen schon dunkelbraun aus. In der Abendsonne eine herrliche Kulisse, die Altes und Neues nebeneinander zeigt.
Die Häfen mit ihrer technischen Ausstattung haben uns Waren ins Land gebracht, die wir sonst nicht kennengelernt hätten.
Die Speicherstadt ist ja ein Zeugnis dieser Zeit,als die Gewürze auf fernen Ländern ins Land gebracht wurden.
Diese Art des Warentransportes finde ich die bessere Lösung, als sie über die Straßen zu transportieren. Wasserstraßen und Eisenbahnstrecken fände ich besser, als die riesen Laster über die Autobahnen zu jagen.
Ganz meine Meinung
Ich bedaure auch sehr, nicht mehr von Hamburg mit dem Fahrrad nach England fahren zu können. Seit das Fliegen so billig geworden ist, musste die Fähre Hamburg-Harwich den Betrieb einstellen.
ja..alles ist der Schnelligkeit unterworfen. Niemand will mehr inne halten und das Umgebende auf sich wirken lassen. Nicht umsonst kommt es irgendwann zum Bournout, wie man es jetzt immer mal wieder in den Nachrichten liest.
Sicher hat das auch etwas mit der Überlastung am Arbeitsplatz zu tun – mit den Entlassungen wird die Arbeit in den Unternehmen ja nicht weniger – aber das Abschalten gelingt den Menschen kaum noch.
So wie die Fähre Hamburg-Harwich werden bestimmt noch mehr nützliche Dinge verschwinden. Unser Konsumverhalten prägt ja unser Leben indirekt mit. Und was sich nicht mehr rechnet, muss eben aufgegeben werden.
Mit den steigenden Preisen für Kraftstoff – irgendwann werden die Ressourcen dem Ende sein – muss die Wirtschaft sich sowieso wieder umstellen. Wenn man bedenkt, dass man heute Technologien entwickelt, wie man das Öl aus der Tiefsee fördern kann bzw. das vom Sand verunreinigte Öl doch noch brauchbar machen kann, da das Ende der Fahnenstange schon sehen. Erdöl wächst ja nicht nach wie Bäume nach. Ss sind Fossilien, die vor Millionen von Jahren durch einen besondern Umstand eingeschlossen und versiegelt wurden.
Wenn alles verbrannt ist – Umweltverschutzung und Klimaveränderung inclusive – werden wir wohl erst mal dumm dastehen,
Ich bin gespannt, was die Menschen dann plündern werden um den rasanten Lebensstil aufrecht zu erhalten
Die Bilder sehen imposant aus. Wenn man sie so in Reihe sieht und das in der Wiederholung , dann scheinen sie Kräne mehr und mehr Leben zu bekommen.
Im Rostocker Hafen bzw. Warnemünde sieht es ähnlich aus. ich fahre fast täglich daran vorbei, nehme sie daher schon gar nicht mehr wahr.
Ja, das ist so eine Sache mit der Gewöhnung … Normalerweise schweift mein Auge während der Fahrt mit der Elbfähre am anderen Ufer entlang, am Elbuferweg. Auf den Maschinenpark habe ich noch nie geachtet, da mich eher die Natur interessiert. Doch, die Schiffe, vor allem die großen Pötte, faszinieren mich schon von jeher. Nur das technische Drumherum eigentlich nicht. Neulich fiel mir dann zum ersten Mal die ästhetische Seite des Industrieufers auf.