Archiv der Kategorie: Ditt un dat

Caption Wanted – Text zum Bild gesucht

Was fällt Euch zu dem Foto ein? Any ideas?

Was fällt Euch zu dem Foto ein?
Any ideas?

Foto: (c) anglogermantranslations

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Ob er aber mit dem Oberkiefer kaut …

Oder aber mit dem Unterkiefer kaut
Oder aber überhaupt nicht kaut,
Ist nicht gewiss.
 
Ungewissheit herrscht jedoch nur über den heimkehrenden, radelnden und Käsebrot futternden Hans aus Oberammergau. Der Blauwal, dessen Unterkiefer den Eingang zum Friesenmuseum auf Föhr ziert, hat längst ausgekaut.  Und das war auch die Lösung des gestrigen Rätsels.
 
Des Rätsels Lösung
 
Hoffen wir, dass er sein Leben nicht auf so tragische Weise aushauchte wie sein wissenschaftlich überlieferter Leidensgenosse im 19. Jahrhundert. Hoffen wir ferner, dass Hagenbecks Tierpark den Meeressäuger nicht einfach aus Platzmangel abschlachtete. Man liest da in letzter Zeit ja so manche unappetitliche Zoogeschichten.
 
Man betritt und verlässt das Museumsgelände also durch je ein Blauwal-Unterkiefertor (ist die deutsche Sprache nicht einfach toll? Sie öffnet der wundersamen Wortschatzvermehrung Tor und Tür und sei es mittels Blauwal)
 
Frisian Museum, Isle of Foehr, Germany

Frisian Museum, Isle of Foehr, Germany

 Photos: (c) anglogermantranlations
Frisian Museum - exitFriesenmuseum Ausgang

Mit noch jeder Menge Blauwal drumherum muss man sich den Kiefer etwa so vorstellen.

Der Anblick erinnert mich doch irgendwie an das Opernhaus von Sydney.

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Rätsel – Riddle

Was ist das? What is this?

Please click photo for three more (helpful?) pictures…

Rätsel 6Rätsel 3Rätsel 2Rätsel 1

Nachsatz 26. März
Die Auflösung kommt noch heute im nächsten Beitrag.

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Meine Stadt von A bis Z – Hamburg

Im Anschluss an mein gestriges Schwalenberg-ABC nach einer Idee von Birgit Ebbert habe ich ein weiteres für Hamburg erstellt, wobei ich alle Schlagwörter vermieden habe, die Peter Fahr in seiner Liste schon verwendet hat.

Dieses Mal ohne Bilder:

Hamburg-ABC

A wie Aalsuppe, Alsterarkaden, Alstervergnügen, Alter Schwede, Altkanzler, Altonaer Balkon, Astra (Bier), Hotel Atlantic, Arp-Schnitger-Orgel

B wie Beatles, Birnen, Bohnen und Speck, Birdland, Bismarck (riiiiiesengroße Statue), der blonde Hans, Blue Port, Brockes-Stiftung, Brücken (mehr als in Venedig)

C wie Café Lindner, Caffamacherreihe, Cap San Diego, Chilehaus, Christianeum

D wie Dahliengarten, Dammtorbahnhof, Davidswache, Deichstraße, Deichtorhallen, dicke Pötte, Dockland, Drag-Queens, Durchschnitt

E wie Elbchaussee, Eppendorfer Moor

F wie Fischauktionshalle, Fleete (Hamburgs Antwort auf Amsterdams Grachten), Finkenwerder, Freihafen, Feuerwerke noch und nöcher, Franzbrötchen

G Generalsviertel, Gerda Gremlin, Gewürzmuseum, Gorch Fock, Großneumarkt, Gustaf Gründgens

H wie Hafencity, Hafengeburtstag, Hamburger Petersilie (die glatte), Hamburger Tafel, Hanse-Marathon, HWWA, HIS, Harley Days, Heidi Kabel, Heinrich-Heine-Denkmal, Heinrich-Hertz-Turm, Hinz & Kunzt, Holi, Hummel-Hummel

I wie Ida Ehre, Ina Müller

J wie Jacobikirche, Johanneum, Jürgen Roland, John Neumeier (Die Einordnung unter Vornamen scheint üblich zu werden.)

K wie Kedelkloppersprook, Kiez (anders als in Berlin), Klein Erna, Kogge, Konsulate, Kormorane, Krameramtsstuben

L wie Landungsbrücken, Lessing-Denkmal auf dem Gänsemarkt, Loki-Schmidt-Garten, Lord von Barmbeck (Doch, Filmtitel mit *c* :-))

M wie Missingsch, Mönckeberg und seine Straße, Hans-Jürgen Massaquoi (schon zu viel unter *H*)

N wie Neustadt, Nobistor

O wie Ohlsdorfer Friedhof, Olaf von Beust und Olaf Scholz, Olivia Jones

P wie Planetarium, Planten un Blomen

Q wie Quiddje (jede Menge), quietschbunte Giraffen

R wie Rundstück, Rüdiger Nehberg

S wie Schiffszimmerer-Genossenschaft, Schmidt-Theater, Seemannschor, Semper, Spiegel, Spiegelsaal, Stern

T wie Tagesschau, Tony Sheridan, Tropeninsitut

U wie Undine (Segelfrachter Hamburg-Sylt), Universität

Ü wie Überseezentrum, Übersetzer und Übersetzerinnen für viele, viele Sprachen

V wie Veermaster (to my hooday …), Verein geborener Hamburger, Volksparkstadion

W wie Wunderwaffe Calhanoglu, Wasserträger (vgl. Hummel), Willkomm-Höft (Schiffsbegrüßungsanlage)

X wie XEROX- oder XOX-Filialen gibt es hier nicht. Pech.

Y wie Yoko Tawada

Z wie Zappen alias Blesshühner, Zeit-Verlag, 10° Ost (Längengrad), Die Zwiebel

Cap San Diego

Die Cap San Diego im Hamburger Hafen/Foto: (c) anglogermantranslations


Liste bisher veröfentlichter Städte-ABCs:

Albstadt (Birgit Ebbert, AutorenBlog)
Alverdissen
(Martina Berg, PhotoLokal Blog)
Arnstadt (Daniela Dreuth, Wortakzente)
Attendorn (Ulrich Wens, Moment-Aufnahmen)
Berlin (Stephanie Esser, Textschliff-Blog)
Berlin-Kreuzberg (PDF-Link) (Margarete Hucht)
Berlin-Spandau (Ralf Salecker, Unterwegs in Spandau)
Bochum (Andrea Behnke, Behnke.Blog)
Bonn (Hans Reuter, Tagesgedanken)
Bremen (Sabine Walther-Vuskans, Lektorat in Bremen)
Dortmund (Tanja Finke-Schürmann, Fragologie)
Dresden (Jenny Menzel, Weltwunderer-Blog)
Düren (Birgit Schmidt-Hurtienne, Kulturwirtschaftswege)
Düsseldorf (Doreen Köstler, Flowgefühl)
Ennepetal (PDF-Link) (Sandra Rassek)
Essen (Katia Simon, Bücherprinzessin)
Florstadt (Ines Balcik, Elefant2)
Frankfurt (Sigrid Strohschneider-Laue, Sistlau Wortfischerei)
Fürth (PDF-Link) (Astrid Lehmeyer, Nachhilfeschule Fürth)
Glauchau (PDF-Link) (Doreen Ludwig, decorum)
Hagen (Birgit Ebbert, AutorenBlog) & (PDF-Link) (Bernd Hoffmann)
Hamburg (Christiane Bergfeld, Übersetzen und Literatur, doch nicht nur) & (PDF-Link) (Peter Fahr)
Hannover (Andrea Görsch, Wortladenblog)
Hattingen (Lars Friedrich, Museum im Bügeleisenhaus Hattingen)
Heidelberg (Annette Lindstädt, rumreiserei)
Innsbruck (A) (Susanne Gurschler)
Koblenz (Alexandrea Klöckner, Nichts Neues)
Köln (Astrid Kahmen, Le Monde de Kitchi)
Köln literarisch (Heike Baller, Kölner Leselust)
Konstanz (Gina, Bodenseewellen)
Leipzig (Judith Burger, Text-Burger)
Limburg (Manuela Seubert, Kommunikation & Text)
London (GB) (PDF-Link) (Dave Bullock)
Lutzmannsburg (A) (Sigrid Strohschneider-Laue, Sistlau Wortfischerei)
Mannheim (Livia Grupp, Text & Schreiben), Mannheim (Petra Huber, Expedition-Text) & (PDF-Link) (Kathrin Hentzschel, Textideen)
Mönchengladbach (Christine Lohr, Püntanell)
München (PDF-Link) (Diana Lucas)
Rom (I) (Patrizia Zannini Holoch, Malocchio – Blog zum Buch)
Schwalenberg (Christiane Bergfeld, Übersetzen und Literatur, doch nicht nur)
Schwalmtal am Niederrhein (Biggi Mestmäcker, Mehr als Text)
Schwarzenberg (Andrea Groh, querbeet gelesen)
Senden Teil 1 & Teil 2 unter Mithilfe der Facebook-Gruppe “Du bist Sendener, wenn …” (Sabine Olschner, Journalistin. PR-Texterin. Autorin)
Shanghai (RC) (Tanja Hohenschlager, Shaoshi in Shanghai)
Sprockhövel (Martina Rüter, Web – Text – Training)
Stuttgart (Birgit Ebbert, Location-Krimi)
Wellington (NZ) Karina Wenker & Martin Bloemen, Time to Kiwi)
Wuppertal (Manuela Sanne, Reimerlei-Blog)

 

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Schwalenberg-ABC oder mein Bullerbü (2)

Zum ersten Teil –> Mein Bullerbü (1)

Birgit Ebbert hat in ihrem Autoren-Blog zur Teilnahme an einem Städte-ABC aufgerufen. Sie nennt diese Blogparade “Meine Stadt von A bis Z”. Streng genommen fühle ich mich seit geraumer Zeit selbst als Quiddje (Hamburger Bezeichnung für Zugereiste) in Hamburg recht heimisch. Da ich noch über umfangreiches Fotomaterial von meinem Sehnsuchtsort voller Kindheitserinnerungen verfüge, wähle ich das Malerstädtchen Schwalenberg/Lippe, über das ich in einem früheren Beitrag (siehe oben) bereits geschrieben habe. Ich bebildere ich meine Begriffe teilweise. Das ist aber eigentlich keine Voraussetzung zum Mitmachen. Viel Spaß wünsche ich allen anderen Interessierten – ich bin schon sehr gespannt auf Eure Stadtführungen. :-)

A

ABC-Schützenschmiede (1), Ackerbürgerhaus (2), Hans Albers alias der blonde Hans vgl. Film, Ausrufer (3)

B

Burg (4), Bache (oder Volkwinbrunnen) (5), Blaudrucker-Hexenhaus (6)

C

Café Hörold (7), Café am Markt (8)

D

Denkmalschutz, Dielenhaus, Dohlenberg

E

Eiche, (tausendjährige)

F

Fachwerkhäuser, Film “Der tolle Bomberg” mit Hans Albers (und fast allen Schwalenbergern als Komparsen)

G

Grafenweg (9), Gänselieselbrunnen (10)

H

Hexenhaus vgl. Blaudrucker-Hexenhaus (6)

I

Inschriften (11)

J

Johanniskirche (12)

K

Kartoffelferien, Robert Kämmerer-Rohrig (15), Klingenberg (13), Künstlerklause (14), Kopfsteinpflaster, Kühe mit Hörnern, Künstlerhaus (16)

L

Lippische Rose (17), Löwen-Apotheke (18)

M

Malkasten (19), Mehrgenerationen-Haus vgl. ABC-Schmiede (1)

N

Niese („Wo im Tal die Niese fließt und die Burg vom Berge grüßt …“)

O

Oben auf dem Burgberg (20)

P

Pfarrhaus-Inschrift (21)

Q

Quelle (Magdalenenquelle) (22)

R

Rathaus (Weserrenaissance) (23), Roland (24), Rapunzel-Glockenblume (25)

S

Salkenbruch (26), Stadtwasser (27), Schützenfest, Schwalbe und Stern im Wappen (28), SOS-Kinderdorf, Steintisch

T

Teutoburger Wald, Trachtengilde, Tränke (29)

U

Utlucht (30) vgl. Ackerbürgerhaus (2)

V

Volkwin (Graf Volkwin III.), Volkwinbrunnen vgl. Bache (5)

W

Weserrenaissance (Rathaus) (31)

X

Xanthippe („Ein einzig böses Weib/gibt’s höchstens auf der Welt/nur schlimm, nur schlimm/dass jeder seins für dieses einz’ge hält …)

Y

Y-Fronts (sicher wohnt jetzt der eine oder andere Brite dort, der seine Unterhosen in England gekauft hat?)

Z Zwillingstanne, Zunftzeichen vgl. Café Hörold (7)

Die Ziffern in Klammern verweisen auf Fotos in der nachfolgenden Galerie. Zum Öffnen bitte das erste Foto anklicken. To open the gallery please click the first photo.

Bisher erschienen in “Meine Stadt von A bis Z”

Albstadt (Birgit Ebbert, AutorenBlog)
Alverdissen
(Martina Berg, PhotoLokal Blog)
Arnstadt (Daniela Dreuth, Wortakzente)
Attendorn (Ulrich Wens, Moment-Aufnahmen)
Berlin (Stephanie Esser, Textschliff-Blog)
Berlin-Kreuzberg (PDF-Link) (Margarete Hucht)
Berlin-Spandau (Ralf Salecker, Unterwegs in Spandau)
Bochum (Andrea Behnke, Behnke.Blog)
Bonn (Hans Reuter, Tagesgedanken)
Bremen (Sabine Walther-Vuskans, Lektorat in Bremen)
Dortmund (Tanja Finke-Schürmann, Fragologie)
Dresden (Jenny Menzel, Weltwunderer-Blog)
Düren (Birgit Schmidt-Hurtienne, Kulturwirtschaftswege)
Düsseldorf (Doreen Köstler, Flowgefühl)
Ennepetal (PDF-Link) (Sandra Rassek)
Essen (Katia Simon, Bücherprinzessin)
Florstadt (Ines Balcik, Elefant2)
Frankfurt (Sigrid Strohschneider-Laue, Sistlau Wortfischerei)
Fürth (PDF-Link) (Astrid Lehmeyer, Nachhilfeschule Fürth)
Glauchau (PDF-Link) (Doreen Ludwig, decorum)
Hagen (Birgit Ebbert, AutorenBlog) & (PDF-Link) (Bernd Hoffmann)
Hamburg (Christiane Bergfeld, Übersetzen und Literatur, doch nicht nur) & (PDF-Link) (Peter Fahr)
Hannover (Andrea Görsch, Wortladenblog)
Hattingen (Lars Friedrich, Museum im Bügeleisenhaus Hattingen)
Heidelberg (Annette Lindstädt, rumreiserei)
Innsbruck (A) (Susanne Gurschler)
Koblenz (Alexandrea Klöckner, Nichts Neues)
Köln (Astrid Kahmen, Le Monde de Kitchi)
Köln literarisch (Heike Baller, Kölner Leselust)
Konstanz (Gina, Bodenseewellen)
Leipzig (Judith Burger, Text-Burger)
Limburg (Manuela Seubert, Kommunikation & Text)
London (GB) (PDF-Link) (Dave Bullock)
Lutzmannsburg (A) (Sigrid Strohschneider-Laue, Sistlau Wortfischerei)
Mannheim (Livia Grupp, Text & Schreiben), Mannheim (Petra Huber, Expedition-Text) & (PDF-Link) (Kathrin Hentzschel, Textideen)
Mönchengladbach (Christine Lohr, Püntanell)
München (PDF-Link) (Diana Lucas)
Rom (I) (Patrizia Zannini Holoch, Malocchio – Blog zum Buch)
Schwalenberg (Christiane Bergfeld, Übersetzen und Literatur, doch nicht nur)
Schwalmtal am Niederrhein (Biggi Mestmäcker, Mehr als Text)
Schwarzenberg (Andrea Groh, querbeet gelesen)
Senden Teil 1 & Teil 2 unter Mithilfe der Facebook-Gruppe “Du bist Sendener, wenn …” (Sabine Olschner, Journalistin. PR-Texterin. Autorin)
Shanghai (RC) (Tanja Hohenschlager, Shaoshi in Shanghai)
Sprockhövel (Martina Rüter, Web – Text – Training)
Stuttgart (Birgit Ebbert, Location-Krimi)
Wellington (NZ) Karina Wenker & Martin Bloemen, Time to Kiwi)
Wuppertal (Manuela Sanne, Reimerlei-Blog)

 

Zum folgenden Beitrag: –> Meine Stadt von A bis Z – Hamburg


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Im Maerzen der Bauer

Und nach getaner Arbeit, all dem Pflügen, Eggen und Säen, kommt das Vergnügen, die Spazierfahrt im Einspänner. Das Rösslein hat schon bessere Tage gesehen, aber auch am Bauern hat der Zahn der Zeit genagt.  Der Lack ist ab – ob er trotzdem noch eine Frau sucht?

Die Osterhasen müssen sich noch ein wenig gedulden, dieses Jahr ist Ostern ja ziemlich spät. Und schuld ist immer nur der Vollmond, der erste nach Frühjahrsanfang. Doch einen Seemann kann das nicht erschüttern, der greift derweil zum Einkaufsnetz und schlurft zum Fischmarkt.

Please click to enlarge.Altes Spielzeug und Troedel

Foto: (c) anglogermantranslations

Wer sein Rösslein lieber schonen möchte, steigt vielleicht gern in diese nicht minder antike Benzinkutsche um?

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Von Blögchen auf Stöckchen

Daniela vom Kindergrafik_best_blog_awardohren-Blog hat mir netterweise dieses Stöckchen zugeworfen und bittet mich um Beantwortung von elf Fragen. Damit verbunden ist die Aufforderung, diese Auszeichnung an andere Bloggerinnen und Blogger weiterzugeben und ihnen elf neue Fragen zu stellen. Da ich Danielas Beiträge mit großem Interesse verfolge, wollte ich, wenngleich widerstrebend, ihrer Bitte nachkommen. Widerstrebend, denn Umfragen jeglicher Art sind meine Sache nicht.

Beantwortet war alles schnell, vor der Veröffentlichung wollte ich noch einmal darüber schlafen. Und jetzt weiß ich, dass ich das gar nicht möchte. Danke, Daniela, dass Du an mich gedacht hast, aber ich halte mich nicht für eine geeignete Kandidatin. Das Hauptproblem ist für mich, anderen Bloggern etwas zuzumuten, das ich für mich selbst ablehne. Ich schreibe hier ja nur zu meinem Privatvergnügen, halte Gedanken fest, die mir gerade durch den Kopf gehen, oder ich teile Fotos. Zielorieniert ist mein Blog nicht, ich muss keine Besucher- oder gar Geldströme generieren. Dafür wären solche Stöckchenparaden sicher ein geeignetes Mittel. Für manche geht es vielleicht auch nur um die Ehre. Denen überlasse ich nur zu gern das Feld. Also, viel Spaß allen anderen Nominierten und noch einmal danke, Daniela. :-)

Eine Rosine picke ich mir dennoch heraus, die Frage

2. Welches ist heute dein liebstes Kinderbuch (zum Beispiel, um es deinen Kindern vorzulesen oder zu verschenken)? Du darfst gerne auch mehrere Bücher für verschiedene Altersklassen nennen!

Der Grüffelo, besonders das Grüffelokind. Bilderbücher von Julia Donaldson und Axel Scheffler, auch die Verfilmungen.

Beware: The big bad mouse is terrrrrribly strong!
               And his scaly tail is terrrrrribly long!
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17. Februar 2014 · 04:10

Fundstück

Wer immer diesen “sponsored article” im Auftrag eines privaten deutschen Bildungsinstituts verfasst hat, er muss sich darunter eine Baumschule vorgestellt haben.

Gefunden in einem "sponsored article" über eine Privatschule in einer englischsprachigen Zeitung in Deutschland.

Gefunden in einem englischsprachigen Deutschlandmagazin.

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Wer meckert am schönsten/Who are the Champions of Complaint?

Are they in Chicago, Chicago, the (maybe not so?) wonderful town?

In Birmingham (UK, of course, what did you think?)

… or Hamburg, Germany’s most beautiful city? (No, I find nothing to complain about here… Perhaps that’s exactly what I should start to complain about?) Wilhelmsburg is an area, by the way.

Nachträglich eingeschoben: der deutsche Text des Wilhelmsburger Lieds zum Mitsingen.

Further up north, in Helsinki?

Lobgesänge werden auf Dauer langweilig, Hosiannasingen und Luja, Luja rund um die Uhr ermüden. Darum ein Hoch auf die singenden Meckerliesen und … äh, wie heißen denn die dazugehörigen Miesepeter … Motzenhotzen? Jammerjungs?

Das Wort des Tages: Beschwerdechöre

Word of the day: complaint choirs

Man lernt nie aus – one lives and learns! :-)

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Durch die Bank …

… die Toten ehren?

Eine schier endlose Reihe von Bänken fiel mir an der langen Strandpromenade in Llandudno auf. Wie touristenfreundlich, dachte ich unwillkürlich. In anderen britischen Seebädern muss man einen Stuhl mit Meerblick stundenweise mieten. Dann bemerkte ich die unterschiedlichen Schildchen. Offenbar war jede einzelne Bank von irgendeinem großzügigen Menschen gestiftet worden? Von edlen Spendern gestiftete Bänke “besitze” ich zwar auch in Deutschland gelegentlich, aber eine derartige Häufung überraschte mich. Nachdem ich einige Schildchen gelesen hatte, dämmerte es mir. Das waren Bänke von Hinterbliebenen, die ihren Lieben dort ein Denkmal gesetzt hatten, wo sich jene so gern aufgehalten hatten, etwa: In loving memory of my mother who used to enjoy this view.

Auf der Promenade oder noch höher, am Wegesrand vom Invalids’ Walk auf dem Great Orme, ist kaum noch ein unbebanktes Fleckchen zu finden. Künftig wird man wohl in die Höhe bauen, soll heißen, mehrere Bänke aufeinanderstapeln müssen? Mit dem Namen Invalids’ Walk hat es noch eine andere traurige Bewandtnis. Ursprünglich hieß er Lovers’ Walk, aus naheliegendem Grund. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er in Invalidenweg umbenannt, da man hier die Kriegsversehrten in Rollstühlen spazierenfahren konnte. Leider blieb der Name hängen.

Als ich im Sommer auf diesem geschichtsträchtigen Pfad dem Schwefelkäfer und dem Hauhechel-Bläuling sowie allerlei anderem merkwürdigen Getier und Geblüm nachjagte, kam ich mit einem Einheimischen ins Gespräch, der mich u. A. fragte, ob wir in Deutschland denn auch solche Totenbänke haben?

Nein, antwortete ich, manche Leute stiften zwar Bänke, aber noch zu ihren Lebzeiten.
Ach … und wenn sich dann jemand setzen will, kommt der Stifter und sagt: Weg da, das ist meine Bank?
 
Auch das glaubte ich, verneinen zu können. Inzwischen habe ich nach deutschen Gedächtnisbänken gesucht und auch vereinzelte Beispiele dafür gefunden. Einen festen Begriff scheint es dafür aber nicht zu geben. Was für ein tröstlicher Gedanke, nach dem Ableben nicht einfach auf einem Friedhof zu versauern, sondern eine personalisierte Bank zu haben, auf der manch müder Wanderer sich dankbar niederlässt und sich an der von mir einst bewunderten Aussicht weidet. Sofern er oder sie sich nicht für eine meiner unzähligen Rivalinnen entscheidet …  
Memorial benches on Invalids' (Lovers') Walk, Llandudno, Wales

“Gedächtnisbänke”, gestiftet zum Gedenken an verstorbene Angehörige
Invalids Walk, Great Orme, Llandudno (Wales), Juli 2013
Foto: (c) anglogermantranslations

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