Archiv der Kategorie: Hamburg

Hau den Luja!

Na, wen haben wir denn da? Aloisius, hast Du Dich verflogen? Der Himmel über Hamburg hat zwar bayerische Tarnfarben angenommen, aber solltest Du nicht hoch über den Wolken schweben und frohlockend immer die gleiche Leier spielen? Und wieso erscheint Petri Heil(igenschein) als Brezel? Irgendwas stimmt da nicht. Übrigens könnte auch der Hamburger Senat ein paar göttliche Eingebungen gebrauchen, z. B. was nun aus der Elbphilharmonie werden soll?

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Fotos: anglogermantranslations

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Meine Frühstücksflocken

Fortsetzung zum winterlichen Thema von gestern. In der Wettervorhersage war die Rede von einer Luftmassengrenze, die den Norden und Süden Deutschlands teilt. Im Klartext heißt das, bei uns hier oben herrscht tiefster Winter, und jenseits dieses blöden Wetterwalls ist schon der Frühling eingezogen. Können wir nicht tauschen?

View from my kitchen window this morning:
Plenty of flakes for breakfast

Foto: anglogermantranslations

Gestern musste ich noch meinen Irrtum korrigieren. Ich hatte die Schneeflocken im Kästner-Film für übertrieben riesig gehalten. Im Nachhinein finde ich sie dort eher klein. Zeit für einen neuen SF-Film, “Die Invasion der Killer-Flocken”?

Noch viel dichter ist das Schneetreiben auf der anderen Seite des Hauses, aber so ein Foto wäre zu indiskret. Es würde zu tiefe Einblicke in die Privatangelegenheiten der Nachbarn gewähren.

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Vater Neptun und Frau Niobe …

… sind stets bei uns an Luv und Lee.

Vater Neptun Frau Niobe

Foto: anglogermantranslations

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Grenzüberschreitung

10 Grad Ost Meridian, zehnter Laengengrad im Hamburger Karstadthaus, Moenckebergstraße

Der Meridian
Longitude 10° 00’ E
© anglogermantranslations

Auch für Pfoten nicht verboten.

Weblink

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Was klötert denn da?

Ene, mene, miste,
Es rappelt in der Kiste …
 

Ebenso gut könnte es in der Kiste klötern. Das fände dann wohl eher in Norddeutschland statt, wie meine Umfrage unter Textarbeiterinnen im landesweiten bzw. auch grenzüberschreitenden Netzwerk Texttreff ergab. Der Duden kennt zwar klötern, bezeichnet dieses schöne lautmalerische Wort aber nicht als regional, was es aber noch (?) zu sein scheint. Als ich neu nach Hamburg kam und es zum ersten Mal aufschnappte, war es für mich aus dem Kontext heraus sofort klar. Ich hörte es ja tatsächlich klötern – nicht klimpern, nicht rasseln und auch nicht klappern, sondern eben klötern. Diese schöne Vokabel schließt eine Lücke, die in anderen Landesteilen offenbar noch klafft. Sehr verwundert war ich über die von den südlicher und östlicher angesiedelten Kolleginnen häufig genannte Vermutung, dieses Verb könne mit dem Substantiv Klöten verwandt sein. Das ist es aber eindeutig nicht. Da sieht man mal wieder, was ein einziger Buchstabe ausmacht.

Wollen Sie es nicht auch in Ihren aktiven Wortschatz aufnehmen? Selbst “tschüss” hat schließlich mal klein angefangen und inzwischen eine beispiellose Karriere gemacht. Die Liedzeile “In Hamburg sagt man tschüss, das heißt Auf Wiedersehen …” ist doch hoffnungslos veraltet. Wer bedarf denn heute noch solch einer Belehrung?

Bleibt noch zu erwähnen, dass es in meinem gerade abgelieferten Übersetzungsmanuskript auf über 350 Seiten insgesamt dreimal klötert. Meinen kleinen Beitrag habe ich also geleistet. :-)

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Watch out, Siegfried!

Immergrün? Nein, offensichtlich nicht.

Nicht immer grün, doch wenn, dann sehr …

   Foto: anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

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Doppelt hält besser

Zitat:

immergrün und Dauerlaub :-)

Foto: anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

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Pretty Please With Sugar on Top :-)

oder

Bittebittebitte!

In deutschen Landen herrscht ein Kasernenhofton? Es mangelt den Leuten an Umgangsformen? Die Lieblingsvokabel ist “verboten”? Für Hamburg kann ich das nicht bestätigen. Mit dem Hute in der Hand kommt man durch das ganze … Hamburger Land zumindest. Soll heißen, mit einer höflichen Bitte. Voilà, der Beweis:

Auf den Wegen bleiben – Hunde an der Leine führen – alle Abfälle ins Körbchen – bitte, bitte, bitte! :-)

 

Ach und überhaupt: Was sind die lieben Leutchen doch so manierlich gekleidet! Krawatte, Lackschuhe, Schürzchen, weiße Kniestrümpfchen, Krägelchen und ebensolche Turnschuhe (mit Schlämmkreide geweißt?) – so gehört sich das aber auch.

Foto: anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

Auf den Wegen bleiben – Hunde an der Leine führen – alle Abfälle ins Körbchen

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Wettspucken

In hohem Bogen

“Anything you can do I can do better…”

Foto: anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

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Sichere Pinselführung und klare Linien

Der Maler und sein Motiv

Der Flusslandschaftsmaler von Blankenese gestaltet unermüdlich seine minütlich wechselnde Kulisse. Mal entzückt er das Auge des Betrachters mit den Rosatönen des Abendhimmels, mal fängt er einen dicken Pott oder viele kleine Segelschiffchen ein. Alles bleibt im Rahmen – für kurze Zeit. Hat da gerade jemand “Magritte!” geflüstert?

Flussmaler auf dem Fähranleger Blankenese

Foto: anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

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