Archiv der Kategorie: Lied

Jede Frau hat eine Schürze …

… schwitterte Kurt.

So dadaistisch-absurd war das offensichtlich gar nicht, denn dieses Foto, das ich im Familiennachlass gefunden habe, scheint ihm beinahe recht zu geben. Ob sich dort auch meine Vorfahren tummeln? Gut möglich. Wer die Kreuz-Dame (oben, Mitte) war, entzieht sich aber meiner Kenntnis. Unbeschürzte konnten doch zumindest “auch gut ein Matrosenkleidchen füllen”.  (Irgendwoher muss er ja seinen Namen bekommen haben, der Schürzenjäger.)

Tanz  mit mir,
Tanz mit mir,
Hab ‘ne weiße Schürze für!
Lass nicht ab,
Lass nicht ab,
Bis die Schürze Löcher hat!
Aus der Kaiserzeit Irgendwo im Ruhrgebiet

Aus der Kaiserzeit
Irgendwo im Ruhrgebiet

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Lebenslang? Nein, vielen Dank!

Das fleischgewordene   pflanz stein- und holzgewordene deutsche Liedgut sprang mir jüngst so en passant ins Gesicht. In meinem Kopf ertönte pawlowhündisch eine Melodie, die in meiner Kindheit in keinem Radiosonntagswunschkonzert fehlen durfte. (Das am zweithäufigsten gespielte Lied war – wenn ich mich recht entsinne – “Ich möchte noch mal zwanzig sein”).  Also, mein Vaterhaus ist das zwar nicht, und ich möchte auch nicht mein Leben lang irgendwo bleiben, wo der Hund begraben liegt, aber die anderen Requisiten stimmen, voilà:

Bauernhaus mit Fachwerk in Rischenau/Lippe (Lügde)

Keine Erwähnung im Liedtext findet der bildhübsche Sicherungskasten. Aber man kann nicht alles haben. Gerade habe ich mal bei Youtube nachgesehen, wer diesen Haus-Linde-Bank-Gesang schon alles so geschmettert hat – wirklich erstaunlich. Einer scheiterte allerdings kläglich:

Ab 01:35 fängt er an, sich nicht an den Text zu erinnern. Wer möchte ihm soufflieren?

Fotos: © anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

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Hat hunderttausend Eurocent in einer Nacht verjuckt, juckt, juckt …

Gestern wurde ich im Supermarkt der Falschmünzerei verdächtigt. Die Kassiererin weigerte sich, ein Zweicentstück zu akzeptieren. Im ersten Moment dachte ich, mir sei versehentlich ein Zweipfennigstück unter die Kupfermünzen geraten, aber nein, da stand zweifellos “2 Cent”. Auf der Rückseite prangte allerdings das Konterfei eines mir bislang unbekannten Potentaten. Den Namen des Landes konnte ich auch nicht entziffern, er war zu klein. Zu Hause und bei Licht betrachtet, entpuppte es sich als eine Luxemburger Münze. Ob mir aber die Kassiererin das abgenommen hätte? Wer weiß denn schon, dass die Luxemburger ihr Großherzogtum Lëtzebuerg nennen? Ich bin zwar schon mal über den Begriff gestolpert, hätte ihn aber nicht auf einem europaweiten Zahlungsmittel vermutet. Benelux müsste dann ja auch Benelëtz heißen?

Inzwischen habe ich erfahren, dass Luxemburger Münzen mehr Sammler- als Nennwert haben, weil sie doch “relativ selten” sind. Ha! Das wird jetzt aber der Grundstock für meine Sammlung. Mein Senf, äh, nein, my two cents …

Zweicentstück, Luxemburg

Foto: © anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

Und wer hat nun die 100 000 Eurocent in einer Nacht verjuckt, juckt, juckt? Keiner! Das waren doch Taler. Und es war auch nicht der Erzherzog, der obiges Kupferstück ziert und sich selbst mit dem klangvollen Namen bzw. den Titeln Groussherzog vu Lëtzebuerg, Herzog vun Nassau, Grof vu Sayn, Königstein, Katzenelnbogen an Diez, Buerggrof vun Hammerstein, Här vu Mahlberg, Wiesbaden, Idstein, Merenberg, Limburg an Eppstein* schmückt, sondern der Graf. Aber das ist eine andere Geschichte.

* zitiert nach der Wikipedia

Ein fränkischer Freiherr von und zu G. kann da nicht mithalten. Apropos “von”. Mir fällt auf, dass es laut Wikipediazitat anscheinend manchmal “vu” und dann wieder “vun” im Lëtzebuerg-Idiom heißt. Schreibfehler oder grammatische Regel?

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Das unfeine Miezchen samt Rüssel statt Ring

Wie ich erst unlängst wieder schrieb, sind Nursery Rhymes und Nonsensverse meine liebste Spielwiese. Nicht von ungefähr ist mein Gravatar für dieses Blog ein Herz mit Katze und Eule. Irgendwas muss ich mir doch dabei gedacht haben? Ob es jemand errät?

Wenn ich mir meine Übersetzungen immer aussuchen könnte, würde ich mich von morgens bis abends nur mit diesem Genre beschäftigen. Aus dem Kollegenkreis bekomme ich daher oft Verslein zugesteckt, die zu ihrem Leidwesen in ihren zu übersetzenden Prosatexten zitiert werden, zu meinem Leidwesen aber so gut wie nie in meinen Übersetzungen auftauchen. Ach, könnten wir doch tauschen!

Ein paar meiner Fingerübungen habe ich als Leseproben auf meine Website gestellt und zum Teil auch in diesem Blog zitiert, als Beispiele für meine Wunschübersetzungen.  Man wird ja noch träumen dürfen …

Was ich mir allerdings nicht hätte träumen lassen, ist die böse Überraschung, die mir ausgerechnet ein für seine kulturellen Programme hochgelobter europäischer Fernsehsender bereitet. Ich selbst habe keinen Apparat, aber eine Übersetzerkollegin schickte mir heute einen Link zur Mediathek des Senders, weil in dem Film auch das berühmte Gedicht The Owl and the Pussy-Cat rezitiert wird, nebst deutscher Übersetzung in Untertiteln. Natürlich war ich gespannt auf eine weitere deutsche Version meines Lieblingsgedichts. Und dann rieb ich mir verwundert die Augen. Margaret Rutherford und ihre Freundin tragen das Gedicht vor, und als Untertitel lese ich in 27 Bildeinstellungen Zeile für Zeile meine eigene Übersetzung. Nur dass an fünf Stellen kleine, aber entstellende Eingriffe vorgenommen wurden. Verschlimmbesserungen nennt man das wohl.

Es soll ja immer noch Privatpersonen geben, die unbekümmert Guttenberg spielen und angeblich nicht wissen, dass ohne freundliche Genehmigung eines Urhebers nichts kopiert oder als eigenes Werk ausgegeben werden darf. Aber ein Fernsehsender? Mein Name ist im Zusammenhang mit diesem Gedicht problemlos im Internet zu finden, ich habe mich nicht versteckt.

Besonders ärgern mich die oben erwähnten Verhunzungen an fünf verschiedenen Stellen im Gedicht. Das Gedicht, das auch vertont wurde und daher gleichzeitig ein Lied ist, gerät dadurch wiederholt aus dem Takt, vulgo, es holpert.

Wir erinnern uns:  Der Kauz bringt der angebeteten Katze ein Ständchen und schmachtet sie dabei an:

Der Kauz sah zu den Sternen empor
Und sang zum Klang der Laute,
“O holde Mieze, Feinsmiezchen mein,
O meine holde Braute …” 

und so weiter und so fort, mehr davon an anderm Ort.

Was aber verschlimmbessert der Textdieb? (Etwaige Frauen sind mitgemeint.)

Er meuchelt mir mein altmodisch-romantisches Feinsmiezchen, das doch so offensichtlich eine Anlehnung an das Feinsliebchen ist (hollahi, hollaho):

Nun lies das doch mal laut! Das holpert doch – aua! Außerdem hat nicht irgendein Unbekannter an meiner Übersetzung herumzupfuschen. Ich mache das doch auch nicht.

Meine Übersetzung war genau dem Original “O lovely Pussy, Pussy my love” nachgebildet. “Feines Miezchen mein” hat wieder eine Silbe zu viel.

Kommen wir nun ins Land, wo der Bongbaum wächst:

Und dort im Wald stand wie verhext
Ein Schweinchen mit Ringlein im Rüssel,
Ein Ring
Ein Ring
Ein Ring hing an seinem Rüssel.

Der einsilbige Ring mutiert im geklauten Untertitel zum zweisilbigen Rüssel:

Nichts gegen Rüssel, nose heißt Nase, das hab ich auch schon rausgefunden und dass eine Schweinenase ein Rüssel ist, lässt ja auch schon meine vorige Zeile vermuten. Aber das hier war meine Übersetzung – da hat nicht irgendein Unbekannter … s. o.

Ring, Ring, weil es ringt und klingt und einsilbig ist, genau wie nose und den Einsilbern traut, Hand, Schein  in den anderen Versen entspricht und ich das so und nicht anders gewollt habe! Man kann jederzeit eine neue Übersetzung des Gedichts schreiben, Edward Lears Original ist ja gemeinfrei. Aber meine Übersetzung gehört mir, und mich hat keiner gefragt.

Dritter Vers:

“Liebes Schwein, dein Ringelein fein -
Verkauf’s uns!” – “Gern”, quiekte das Schwein.
 

Das mutiert zu:

 

Das darf doch nicht wahr sein! Da habe ich so viele Versionen geschrieben und an diesem Text herumgefeilt, bis ich endlich zufrieden war, und dann kommt jemand daher und lässt es holpern. “Verkauf es uns!” passt nicht zum Versmaß, verflixt und zugenäht. Was soll das werden – dichten für Anfänger? Wieder eine überflüssige Silbe – grrr!

Auch der letzte Vers musste natürlich noch schnell verballhornt werden.

 So tanzten die beiden im Schein
Im Schein
Im Schein
Im silbernen Mondenschein.
 
 

Klar, man kann auch was mit Mond in der ersten Zeile dichten, statt wie ich sich langsam vom Schein zum silbernen Mondenschein vorzuarbeiten. Dies hier ist allerdings mein Gedicht, das steht dafür nicht zur Verfügung. Reimt Euch doch selbst was nach eigenem Gusto zusammen. Wenn es wenigstens “Im Schein des Monds” statt “Mondes” wäre – So ist es schon wieder eine Silbe zu viel und holpert.

Der langen Rede kurzer Sinn: Ich bin stinksauer.

Aber wahrscheinlich guckt wieder kein Schw… sicher hat das niemand gemerkt.

Die Textbilder sind Ausschnitte aus den Screenshots, die ich aus dem übrigens sehr sehenswerten Film Die wahre Miss Marple gemacht habe. Ich gehe davon aus, dass ich nicht das Urheberrecht des Senders verletze, da nur mein eigener, wenn auch zum Teil  verballhornter Text darauf zu erkennen ist. Vielleicht entschließt sich der Moderator auf der Website des Senders ja irgendwann dazu, meine Kommentare in der Mediathek freizuschalten?

Nachtrag: Da sticht mir ein weiterer Schnitzer ins Auge, gleich am Anfang.

Lear reimte:

The owl and the pussy-cat went to sea
In a beautiful pea green boat
 

Ich meinte:

Der Kauz und die Katze stachen in See
Im schmucken erbsgrünen Boot
 

Der Textdieb lässt den ästhetischen Aspekt ins Wasser fallen und verschlimmbessert schlicht:

Tja, “in einem erbsgrünen Boot” wäre in Ordnung, bei “im erbsgrünen Boot” ist leider wieder eine Silbe über Bord gegangen und bringt das Boot zum Schaukeln. Ist dieses Pfusch, so hat es doch Methode.

“Wer hat mein Lied so zerstört, Ma? Wer hat mein Lied so zerstört?”

2. Nachtrag von Freitag, dem 22. Juni

Interessant: Der mittlere meiner drei Kommentare, die ich letzten Dienstag auf der Website von arte hinterlassen habe, wurde jetzt doch freigeschaltet. Der erste enthielt explizit das Wort “Urheberrechtsverletzung”. Das war wohl nicht genehm.

3. Nachtrag:

Jetzt ist alles wieder verschwunden.

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Man spricht Deutsch! :-)

Verwundert reibe* ich mir die Augen. Auf dem Schaufenster der kleinen Bäckerei in meiner Straße steht* doch tatsächlich in ganz großen Lettern zu lesen:

Kaffee zum Mitnehmen

Hat sich der Bäcker etwa eine Tüte Deutsch gekauft? (Und reflexartig muss ich jetzt natürlich auch ergänzen, dass er nicht drauftreten darf, weil es sonst Plattdeutsch wird. Witz mit ellenlangem Bart.)

Ich kann mich nicht entsinnen, diesen Hinweis in Deutschland jemals in einer anderen Sprache als Englisch gelesen zu haben. Die englische Variante hat aber auch was. Diesen Mit-muss-Rhythmus. Diesen Kaffee-Mitnahme-Effekt. Da sie nur vier Silben (statt sechs) hat, könnte man mit ihr den Uralt-Evergreen mit einem Hauch feiner englischer Art durchwehen:

In einer kleinen Konditorei
Da holten wir zwei
Uns “coffee to go” …
 
 
*  Ich verlinke zum Wikipedia-Artikel über das historische Präsens, da die englische Variante dieses Stilmittels gerade lang und breit – um nicht zu sagen ad nauseam – in einem internationalen Übersetzerforum diskutiert wurde. Angeblich funktioniert es auf Englisch nicht so gut wie in anderen Sprachen. Aber auf Deutsch – juhu! Für mich war der Anblick des Schaufensters ein wahrhaft historischer Augenblick. 
 
 

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Tüdelüdelüt oder …

… es bleibt alles in der Familie (oder so)

Zugegeben, mehr als “tüdelüdelüt” [sic] habe ich ja beim ersten Mal – und noch ohne den Text – nicht verstanden. Um da durchzusteigen, muss ich es wohl noch ganz oft hören. Es stellt doch weit höhere Ansprüche an mein Sonntagnachmittagsfranzösisch als Alouette, das ich problemlos mitträllern könnte, ganz zu schweigen von Frère Jacques oder Sur le pont d’Avignon. Dies ist also der für die Provinz Québec typische Akzent (habe ich gerade gelernt). Aber auch hier gilt mal wieder der Spruch vom Bild, das mehr sagt als tausend Worte:

Und hier ist der Text von LA TURLUTE DES LITTLE-DELISLE  zum Mitsingen. Tüdelüdelüt …

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Ooode an die Froidey

The message is in the song …

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Der Mond ist aufgegangen

Das ist doch mal eine gute Nachricht: Ganz kurzfristig sehe ich eine Ankündigung für eine Buchvorstellung, und ich habe sogar Zeit hinzugehen. Eine neue Claudius-Biografie präsentiert Annelen Kranefuss am

Donnerstag, dem 26. Mai von 20-22 Uhr

in der Zentralbibliothek der HÖB.

Der Eintritt ist frei, allerdings sollte man sich vorher telefonisch anmelden.

Matthias Claudius (1740-1815) verdanken wir meines Wissens das einzige Christianengedicht deutscher Sprache. Leider schrieb er es aus einem traurigen Anlass, nämlich dem Tod seiner Tochter. Ich finde es sehr anrührend:

Christiane

Es stand ein Sternlein am Himmel,
Ein Sternlein guter Art;
Das tät so lieblich scheinen,
So lieblich und so zart!

Ich wußte seine Stelle
Am Himmel, wo es stand;
trat abends vor die Schwelle,
Und suchte, bis ich’s fand;

Und blieb denn lange stehen,
Hatt’ große Freud’ in mir:
Das Sternlein anzusehen;
Und dankte Gott dafür.

Das Sternlein ist verschwunden;
Ich suche hin und her
Wo ich es sonst gefunden,
Und find es nun nicht mehr.

                       Matthias Claudius

Frage: Warum ist uns Goethe denn ein heiteres Liebesgedicht auf Christiane schuldig geblieben? (Ist doch so ein schöner Name …)

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Die Schlampe mit der Energiesparlampe

Oder so ähnlich.

Ich oute mich jetzt mal als partielle Kulturbanausin. Bevor ich eben Jan Delay beim ESC (was ich bisher immer nur für die Escapetaste gehalten habe) als Pausenclownkünstler im Livestream erlebt habe, wusste ich gar nichts von seiner Existenz. Und dass trotz des Umstands, dass er “im spießigen Eppendorf als Kind von Hippieeltern aufwuchs”. Hüstel. Wahrscheinlich ist er mir unerkannt unzählige Male über den Weg gelaufen. Wie dem auch sei, ich habe mir große Mühe gegeben, den Text seiner Darbietung zu verstehen, allerdings ohne Erfolg. Mir ging es darum, ob er nun eigentlich englisch oder deutsch sang, doch außer “Oh Johnny” bekam ich akustisch beim besten Willen nichts mit. Und das kann ja sowohl das Eine wie das Andere sein. Beim Nachhören auf Youtube konnten meine Ohren dann schon mehr Deutsches herausfiltern, v. a. irgendwas mit einer Energiesparlampenschlampe. Ist doch ein genialer Reim, muss ich mir merken. Kann ich sicher noch irgendwann gebrauchen. Was mich in diesem Clip aber noch brennender interessierte, war die Meinung des Künstlers zum ihm unterstellten Szeneslang. Auf 7:25 zieht Ina Müller ein Lexikon der Szenesprache hervor, über das sich Jan Delay alsbald mokiert. Und ich muss ihm da leider Recht geben. (Oder anders ausgedrückt, lässt sich etwas derart Flüchtig-Flatterhaftes kaum korrekt und für die Ewigkeit schwarz auf weiß fixieren. Leichter wäre es, einen Pudding an die Wand zu nageln.) Bezogen auf Übersetzungen von “trendigen” (blödes Wort) oder “szenigen” (noch blöderes Wort) Dialogen gilt: Zeitgemäßer und damit zwangsläufig meist zeitgebundener Slang, der es nicht irgendwann in den allgemeinen Sprachgebrauch schafft, bleibt für unsere Arbeit auf Dauer unbrauchbar. Andernfalls müsste man allzu szenige Übersetzungen mit Glossaren versehen, da sie erstens einen rasanten Verfallswert haben und zweitens innerhalb dieser knappen Zeit auch nur von einem Bruchteil der Leser überhaupt verstanden würden. So sich überhaupt welche dafür finden.

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Quatsch doch keine Opern!

Basta una parola binaria.

Gioachino Rossini: Duetto dei gatti

Peppe e Concetta Barra

Doch wie immer gilt nicht nur “Gleich und gleich gesellt sich gern”, sondern auch “Gegensätze ziehen sich an”.

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