Wenn die kleinen grünen Kornkreismännchen mal vor diesem Gatter im Nirgendwo – ganz weit weg von Berlin – landen sollten (links Getreide, rechts Getreide, drumherum nur Wald und Weide), werden sich diese garantiert ebenso wundern wie ich:
Ich muss doch noch einmal auf die im 19. Jahrhundert bei uns so wenig bekannten Bananen zurückkommen. Aus Neugier, wie Jules Verne die Früchte denn seinerzeit “so detailliert” beschrieb, habe ich die Quelle der Bananenstelle im französischen Original herausgesucht und mit je einer zeitgenössischen deutschen und englischen Übersetzung verglichen. Alle drei Zitate sind der jeweiligen Sprachversion im Projekt Gutenberg entnommen.
——— OÙ PHILEAS FOGG ET SES COMPAGNONS S’AVENTURENT A TRAVERS LES FORÊTS DE L’INDE ET CE QUI S’ENSUIT
[…] La station d’Allahabad n’était pas à douze milles dans le nord-est. On fit halte sous un bouquet de bananiers, dont les fruits, aussi sains que le pain, « aussi succulents que la crème », disent les voyageurs, furent extrêmement appréciés.
Chapter XII
IN WHICH PHILEAS FOGG AND HIS COMPANIONS VENTURE
ACROSS THE INDIAN FORESTS, AND WHAT ENSUED
[…] Allahabad was now only twelve miles to the north-east. They stopped under a clump of bananas, the fruit of which, as healthy as bread and as succulent as cream, was amply partaken of and appreciated.
[Übersetzer unbekannt]
(Nun ja, so sehr ins Detail geht die Beschreibung ja eigentlich nicht …)
Deutsch: Zwölftes Capitel.
Phileas Fogg und seine Gefährten machen einen abenteuerlichen Ritt durch indische Waldung.
[…] Die Station Allahabad befand sich nur noch zwölf Meilen nordöstlich. Man machte unter einem Wäldchen von Pisang halt, deren Früchte, so gesund wie Brod, so »saftig wie Crême«, sehr köstlich waren.
(In der deutschen Fassung [Übersetzer unbekannt] taucht die Banane also gar nicht auf. Spurlos verschwunden ist sie allerdings nicht, nur wird sie mit ihrem malaiischen Namen genannt. Vielleicht konnte man sich unter dem Begriff Banane noch gar nichts vorstellen? Meyers Konservations-Lexikon von 1888 beschreibt diese Pflanze unter dem Stichwort Musa und wartet mit einem weiteren Synonym auf: Paradiesfeige. Aaaah! Dann bedeckten Adam und Eva ihre Scham womöglich mit Bananenblättern? Die Genesis muss umgeschrieben werden .)
Dass unsere Daten im Internet missbraucht werden (können), dürfte niemanden mehr überraschen. Aber wenn ich mir ein Bild oder ein Filmchen näher ansehen will und deshalb aus freien Stücken auf vergrößern klicke, ist doch wohl klar, dass ich das auch wirklich … Weiterlesen →
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Na, was ist das nun wieder? Ein kleiner Tipp: Es handelt sich um eine nicht sonderlich geheime Verschlusssache aus Olims Zeiten. Der Buddha in der Mitte und das Windlicht oben sind nur schmückendes Beiwerk. Foto: anglogermantranslations Einsortiert unter:Foto, photo, Rätsel … Weiterlesen →
Ach, was hat die liebe Verona da nur angerichtet! Bestimmt finden sich im Netz Millionen Treffer für das dämliche Geholfen-werden-Zitat, was ein in deutscher Grammatik nicht allzu versierter Ausländer dann als Beleg dafür missversteht, es sei korrektes Deutsch. X Treffer … Weiterlesen →
… wie sie heißt? Gefunden Ende April an der Galway Bay, irische Atlantikküste bei Newtonlynch, Doorus, in der Nähe des Städtchens Kinvara im County Galway.Noch (?) unbekannte Pflanze Foto: anglogermantranslations Einsortiert unter:Botanik, Flora, Foto, photo Tagged: Atlantikküste, coastal plant, County … Weiterlesen →
Genauer gesagt, muesste die Frage natuerlich “on your spire” lauten, aber dann assoziiert man sie nicht unbedingt mit Douglas Adams’ Babelfisch. Mag die senkrechte Stange der Wetterfahne als Speer herhalten. Mein Entschluss, von Dublin aus als naechste Station Cork anzusteuern, … Weiterlesen →
… schwitterte Kurt. So dadaistisch-absurd war das offensichtlich gar nicht, denn dieses Foto, das ich im Familiennachlass gefunden habe, scheint ihm beinahe recht zu geben. Ob sich dort auch meine Vorfahren tummeln? Gut möglich. Wer die Kreuz-Dame (oben, Mitte) war, … Weiterlesen →
Nachfolgend gebe ich eine Mitteilung für schwedische und deutsche Literaturübersetzerinnen und -übersetzer im Originalwortlaut weiter. — Liebe ÜbersetzerInnen Das Übersetzerhaus Looren in der Schweiz und das Baltic Centre for Writers and Translators in Visby (Schweden) haben reiche Erfahrung in der … Weiterlesen →
… a big leap forward for swinekind? Foto: anglogermantranslations Auch wenn Saison- oder Leiharbeit in manchen Bereichen ein notwendiges Übel sein mag, das hier geht entschieden zu weit! Oder darf man das nicht so eng sehen? Ist es vielleicht nur … Weiterlesen →