Schlagwort-Archive: Karl Marx

Metaphysischer Fußball

Nun musste ich mich doch schon wieder mit der Frage befassen, warum mich Fußball so gar nicht interessiert. Das weiß ich zwar immer noch nicht, aber es bringt mich auf die Idee, mir mal wieder den Monty-Python-Sketch anzusehen. In deutscher Übersetzung

(Tratschke fragt: Wer war’s?)

und im Original. Ja, das finde ich spannend.  Und witzig sowieso.  Außerdem kann ich die Spieler mühelos auseinanderhalten.

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Ausgerechnet Bananen

Wir schreiben das Jahr 1856. Karl Marx lebt bereits in London und schließt dort Freundschaft mit einem Jungen, der mit vielen anderen Kindern von einem Fabrikbesitzer skrupellos ausgebeutet wird. So beginnt der Schwarzweißfilm der DEFA aus dem Jahr 1969 (Mohr und die Raben von London. Nach dem

erfolgreichen Roman von Ilse und Vilmos Korn.) DVD-Cover eines Defa-Spielfilms von 1969

Eine Szene verblüfft mich: Zwei arme Jungen stibitzen völlig unbehelligt Bananen von einem Marktstand und verzehren sie auf offener Straße. Ein simpler Anachronismus, da Bananen zu der Zeit in unseren Breiten noch eine Rarität* waren? Oder ist es Ausdruck einer (meist) unstillbaren Sehnsucht nach der Südfrucht? Mir fällt dabei ein anderer DEFA-Film ein (der Titel jetzt allerdings *nicht* ;-) ), der zu DDR-Zeiten verboten war. Darin spielt ein wunderschöner Obstkorb eine Rolle – der musste herausgeschnitten werden, doch die Aufführung blieb trotzdem verboten.  (Nebenbei habe ich gerade gelernt, dass Bananen schwach radioaktiv sind. One lives and learns.)

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* “As late as the Victorian Era, bananas were not widely known in Europe, although they were available.[36] Jules Verne introduces bananas to his readers with detailed descriptions in Around the World in Eighty Days (1872). ” Quelle: Wikipedia

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