Schlagwort-Archive: London

In die Röhre gucken

Wer? Deutsche Touristen. Wo? In London.

Was? Die Londoner U-Bahn alias Tube.

Foto: pdphoto.org

Sänkju vor träweling … Halt! Warum nicht gleich in blütenreinem Deutsch? –> Die Londonkarte

Urheber unbekannt. Sachdienliche Hinweise willkommen.

via transblawg.eu via Horst Prillinger

(Hoffentlich ist das richtig so mit 2x *via*?)

Hamburg speaks English hatten wir ja schon.

Zum obigen Foto fällt mir noch ein alter Witz ein.

Englischer Tourist in New York fragt einen vorbeihastenden Einheimischen:

How will I get to the underground, please?

Answer: Drop dead!

(Ein schottischer Tourist hätte sich natürlich nach der subway erkundigt und hoffentlich eine freundlichere Antwort bekommen.)

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ditt un dat, Kurioses, literarische Übersetzung ins Deutsche

In dieser heil’gen (Kauf-)Halle …

… kennt man die Rache wohl.

Und die ist bekanntlich süß. Leider bin ich noch zu sehr Bloggrünschnabel, um eruieren zu können, warum mir das Reblogging bei manchen Artikeln gelingt und bei anderen nicht. Bei diesem also nicht. Begnügt Euch also mit dem Link.

Hintergrund: Rachedurstiger Angestellter des Londoner Konsumtempels Harrods verbarrikadiert sich daselbst und modifiziert die Weihnachtsbeleuchtung nach eigenem Gusto. Nix merry, nix Xmas.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Kurioses

Ausgerechnet Bananen

Wir schreiben das Jahr 1856. Karl Marx lebt bereits in London und schließt dort Freundschaft mit einem Jungen, der mit vielen anderen Kindern von einem Fabrikbesitzer skrupellos ausgebeutet wird. So beginnt der Schwarzweißfilm der DEFA aus dem Jahr 1969 (Mohr und die Raben von London. Nach dem

erfolgreichen Roman von Ilse und Vilmos Korn.) DVD-Cover eines Defa-Spielfilms von 1969

Eine Szene verblüfft mich: Zwei arme Jungen stibitzen völlig unbehelligt Bananen von einem Marktstand und verzehren sie auf offener Straße. Ein simpler Anachronismus, da Bananen zu der Zeit in unseren Breiten noch eine Rarität* waren? Oder ist es Ausdruck einer (meist) unstillbaren Sehnsucht nach der Südfrucht? Mir fällt dabei ein anderer DEFA-Film ein (der Titel jetzt allerdings *nicht* ;-) ), der zu DDR-Zeiten verboten war. Darin spielt ein wunderschöner Obstkorb eine Rolle – der musste herausgeschnitten werden, doch die Aufführung blieb trotzdem verboten.  (Nebenbei habe ich gerade gelernt, dass Bananen schwach radioaktiv sind. One lives and learns.)

___

* “As late as the Victorian Era, bananas were not widely known in Europe, although they were available.[36] Jules Verne introduces bananas to his readers with detailed descriptions in Around the World in Eighty Days (1872). ” Quelle: Wikipedia

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Bücher, Film, Kurioses