“Eine Geschichte der gegenseitigen Unkenntnis …”

Wie eine Berlinerin Deutsche und Griechen zusammenbringt

Die Beziehung zwischen Deutschland und Griechenland ist eine Geschichte der gegenseitigen Unkenntnis. Die Übersetzerin Michaela Prinzinger will eine Brücke zwischen beiden Ländern bauen.

http://www.morgenpost.de/berlin/article138686783/Wie-eine-Berlinerin-Deutsche-und-Griechen-zusammenbringt.html

An diesem lesenswerten Artikel des Autors (!) Philip Volkmann-Schluck über die Literaturübersetzerin Michaela Prinzinger stört mich allerdings die Bildunterschrift. Auch bei der Berliner Morgenpost herrscht offenbar Unkenntnis über den korrekten Genitiv von Autor. Ein unausrottbarer Fehler im deutschen Blätterwald? Ein Blick bzw. Klick in den Duden wirkt manchmal wirklich Wunder …

Ceterum censeo:

“Wenn Autoren Bären wären …”

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Macht Erdfrauchen hier Männchen?

yellow mongoose

Ach was, reingefallen! Das sind ja gar keine Erdmännchen, sondern ihre guten Freunde, die Fuchsmangusten. Zu meiner Verteidigung kann ich nur anführen, dass ich sie noch nie zuvor in natura gesehen habe. Das Männchenmachen beherrschen aber beide Arten aus dem Effeff.

yellow mongoose

Der Blick in die Freiheit …

Fotos: (c) anglogermantranslations

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Rätsel – Riddle

“An ‘nem schönen blauen Sonntag lag ein totes Tier am Strand …”

Was ist das? What’s this? Ich habe nur eine Vermutung …

Rätsel riddle Sylt
Das war die Unterseite, doch bevor ich das Insekt umdrehen konnte, pustete ein Windstoß es wieder weg. Fundort: Sylt
Leichter zu identifizieren fand ich den weißen Schlangenstern,Schlangenstern Stachelhäuter brittle star obwohl ich ihn zunächst für einen besonders schlanken Seestern hielt.
Fotos: (c) anglogermantranslations

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Sein oder Nichtsein?

Endlich mal Zeit gefunden, in Ruhe all die Neuerungen in meinem Donnervogel-Mailprogramm durchzusehen, das sich alle gefühlte fünf Minuten aktualisiert. Eine davon gefällt mir besonders gut:

Please click to enlarge

 stirb und werde

(Natürlich sucht man solch eine Einstellung im Mailprogramm vergebens. Schade …)

Soll ich oder soll ich nicht? Jetzt oder nie?

To be or not to be?

 

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Soylent Green is…

We all know what it is.

Or rather was.

Don’t we now?

In the film (or movie, if you prefer) that was set in the future. In the year 2022. Until today I never knew the quote in the original English version

Soylent Green is people!

and when I discovered the trailer and other bits and pieces on YouTube I was very sursprised – because I found the German translation

Soylent Grün ist Menschenfleisch!

much more dramatic. At the time this film was released, it presumably managed to shock slightly more than a harmless word like “people” could ever convey. Be that as it may, this film left a great impression on me, and I’m not alone.

Meine Begegnung mit dem düsteren Streifen war rein zufällig. Auf der Durchreise in einer Stadt, in der es abends nicht viel zu tun gab, wollten wir uns einen Film ansehen, synchronisiert, wie damals üblich. Versehentlich landeten wir aber in einem falschen Kino. Zunächst multiperplex, bereuten wir das im Nachhinein überhaupt nicht, denn J. hatte trotz geringer Deutschkenntnisse auch keine große Mühe, der Handlung zu folgen. Von der Pastorale, die ihm bis dahin unbekannt gewesen war, zeigte er sich sehr angetan. Dank dieser hübschen Untermalung prägte sich ihm dann “Soylent Grün ist Menschenfleisch!” unauslöschlich in sein Gedächtnis ein. Später brach dieser Satz unwillkürlich aus ihm heraus, sobald die Pastorale erklang. Pawlow hätte es vielleicht auch mal mit Beethoven versuchen können …

Als ich mir heute auf Youtube die Pastorale anhören wollte, entdeckte ich den Kommentar eines Amerikaners. Er hatte als Kind einen Ausschnitt aus der 6. Symphonie in einer Folge der Simpsons gehört und viel später als Beethovenstück wiedererkannt. Ich könnte mir denken, dass es bei den Simpsons eine Anspielung auf den Film Soylent Green sein sollte. Vielleicht ist die Musik aus der Sterbeszene für amerikanische Kinogänger untrennbar mit Beethoven verbunden – from here to eternity ;-)

Wie viele unterschiedliche Pastoralenverknüpfungen mögen auf der Welt kursieren? Und der Meister wälzet stumm/sich in seinem Grab herum …

Um noch einmal auf meine Behauptung vom Anfang zurückzukommen: Was klingt denn Eurer Meinung nach schauerlicher bzw. dramatischer, das Original (“Soylent Green is people!”) oder “Soylent Grün ist Menschenfleisch!” Sachtochma!

Gerade sehe ich, dass René Pollesch den Filmstoff als Vorlage für ein Bühnenstück mit gleichem Titel verwendete. Wie die Spiegel-online-Rezensentin Johanna Straub dazu sehr treffend bemerkte, “wurde hier der Gedanke der Human Resources konsequent zu Ende gedacht.”

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For Whom the Bell Tolls

Wenn Riesen auf die Glocke hauen ...

Wenn Riesen auf die Glocke hauen …

Photos: (c) anglogermantranslations. All rights reserved.

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High and dry

Warum …

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