Archiv der Kategorie: Ditt un dat

Die schnäbeln schon wieder …

Strelitzien

 

 

 

 

 

 

Billing and cooing… yet again!

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Rätsel – Riddle

Rätsel

 

 

 

 

Foto: (c) anglogermantranslations

Auflösung und neues Rätsel im folgenden Beitrag.

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Tatütata

Und wo war Kay?

Aber schön der Reihe nach. Als ich am frühen Nachmittag aus dem Bus stieg, blockierte ein Peterwagen den Zebrastreifen vor der Kreuzung. Nichts Ungewöhnliches in letzter Zeit. Straßen werden ständig wegen Bauarbeiten gesperrt, Ampelanlagen fallen aus … Fußgänger sind klar im Vorteil. Dann sah ich das Feuerwehrauto neben einer langen Pfütze vor unserem Haus stehen. Schon wieder ein Rohrbruch, dachte ich noch, dann ist das Wasser wohl für einige Zeit abgestellt. Auch das kommt in diesem Stadtteil oft vor. Eine Feuerwehrfrau bedeutete mir durch Handbewegungen, ich solle auf die andere Straßenseite wechseln, ich gestikulierte zurück, dass ich das Haus betreten wollte und verschwand schon durch die offene Eingangstür. Als ich dann meine Wohnung aufschloss, traf mich fast der Schlag: Dicke Schwaden quollen mir entgegen, sämtliche Rauchmelder spielten verrückt. Da kamen auch schon zwei Männer an mir vorbeigerannt, einer brüllte: “Fenster aufreißen! Schnell!” Der andere ließ mittels Stock die Alarmsignale verstummen. Nur für kurze Zeit, denn es rauchte immer weiter. Ich war mir keiner Schuld bewusst, fand auch keinen Brandherd, also ließ ich mir im Treppenhaus erklären, was eigentlich los war. Also, in einer Wohnung in einem anderen Stock hatte es gebrannt, ein zufällig anwesender Nachbar hatte die Feuerwehr alarmiert, jene den Brand sofort gelöscht und war mittlerweile damit beschäftigt, in die Wohnungen der Abwesenden einzubrechen, um die Rauchmelder auszuschalten. Ich war gerade noch rechtzeitig – wenn auch rein zufällig – zurückgekehrt. Immerhin wissen wir jetzt, dass die Dinger funktionieren.

Die Hausverwaltung forderte inzwischen alle Bewohner auf,  ihre Feuerversicherung zu überprüfen, zumal wohl “grobe Fahrlässigkeit” für Brandverursacher unendlich teuer wird. Und im vorliegenden Fall traf das zu. Ich konnte meine Versicherungen, Haftpflicht und Hausrat, inzwischen abändern, ohne dass mir dadurch Mehrkosten entstehen. Außerdem – ebenfalls ohne Verteuerung – ist mein Fahrrad jetzt wieder als Teil des Hausrats gegen Diebstahl versichert, sogar draußen!

Des Einen Leid ist des Anderen Freud. Dieses Mal habe ich Grund zur Freude, aber natürlich tut mir mein gar nicht versicherter Nachbar leid …

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Spendenaufruf – gebrauchte Wörterbücher für Flüchtlinge

http://www.textsektor.de/blog/2014/10/worterbucher-fur-gefluchtete-habt-ihr-was-im-regal/

 

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Der Grünschutz

Einige Sicherheitsdienste sind unlängst in Verruf geraten, weil sie, euphemistisch formuliert, von gewissen Situationen überfordert waren.

Nun habe ich selbst mal einen aus dieser Zunft weit unterfordert.

Wozu ein neu eröffneter Supermarkt einen Wachmann am Eingang postiert, ist mir zwar nicht klar, aber vielleicht sollten Möchtegernkassenräuber erst gar nicht auf dumme Gedanken kommen. Ich betrat diesen Laden zum ersten Mal, bewaffnet mit zwei dicken Sträußen glatter Petersilie vom türkischen Gemüsestand in derselben Straße. Zu meiner Verwunderung entdeckte ich aber auch hier drinnen Schnittkräuter neben allerlei Töpfen, also lief ich schnurstracks zum Eingang zurück und versicherte dem Uniformierten, das Grünzeug bereits mitgebracht zu haben. Da ich keinen Bon vorweisen konnte, versprach mir der gute Mann, es für mich zu bewachen und auch nicht davon zu naschen, während ich wieder durch die Sperre flutschte und einkaufte. Aus der Kassenschlange heraus konnte ich den Petersilienwächter beobachten, wie er ganz entspannt auf seinem Stuhl saß und friedlich mit meinen Sträußchen spielte. Und wenn ich nicht gekommen wäre und ihn von dieser Pflicht entbunden hätte, dann säße er dort noch immer …?

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Sagt mal, gehts noch?

Wieder einmal zu Besuch in dem malerischen Städtchen mit den vielen schönen Fachwerkhäusern. Als ich an der Kirche aus dem 13. Jahrhundert vorbeikomme, sehe ich, dass die Tür weit offen steht. Ich freue mich. Vielleicht entdecke ich ja ein Detail, das mir beim letzten Besuch entgangen ist? Neugierig trete ich also ein und erlebe noch den Schluss einer Trauungszeremonie mit. Schade, ich bin ein bisschen spät dran, so bekomme ich nicht mehr mit, ob auch hier das typische Hollywood-Drehbuch (“Ja, ich will!” Und “Sie dürfen die Braut jetzt küssen!”) den hierzulande üblichen Dialog zwischen Pastor und Brautpaar abgelöst hat. Ich frage mich ja oft, ob deutsche Drehbuchschreiber das so 1:1 aus amerikanischen Spielfilmen übernehmen, weil sie es nicht besser wissen (z. B. noch nie in eine deutsche Kirche von innen gesehen haben) oder weil sie glauben, das Publikum erwarte das so. Es ertönt eine Musik vom Band, ziemlich laut und ziemlich scheußlich. Wie Scherben, die man zusammenfegt. Kurz, schön feierlich. In welcher Sprache? Keine Ahnung. Nun drehen sich alle um, die Blumenkinder bewegen sich streuend in Richtung Seitenausgang, gefolgt vom traditionell gekleideten Brautpaar und den Hochzeitsgästen. Dann bin ich allein und kann in Ruhe die Kunstwerke bewundern. Aber was ist das denn? Auf der Rückseite der letzten Kirchenbank klebt ein quietschbuntes Poster von der Simpson Family. Alle sitzen da auf einer Bank, ganz rechts zwei neue Familienangehörige, Fabian und Steffi. Die jetzt gerade geheiratet haben, wie man erfährt. Also, ihr Lieben, Ihr habt Euch ja nicht viel Mühe gegeben. Play it again, Sam (oder Fabian)! Dann aber bitte gelb geschminkt und mit turmhoher blauer Perücke. Die Kostüme könnt Ihr dann für Halloween aufheben, dem deutschesten aller Feste. Man müsste die Amerikaner dazu bringen, das auch in ihrem Land einzuführen.

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Movers and Shakers

Was wäre der Mensch ohne seinen Erfindergeist?

Yet we are the movers and shakers
Of the world for ever, it seems.

Zitat aus “Ode” von Arthur O’Shaughnessy (1874)

Und wieder einmal wurde jahrtausendelanges Nachdenken über die Erleichterung körperlicher Schwerstarbeit im Haushalt von Erfolg gekrönt und bescherte uns diese geniale Lösung …

Rührei-Shaker

 

 

 

 

 

 

 Foto: (c) anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

Bislang hielt ich den Bananen-Frischeständer für die genialste Erfindung des Jahrhunderts, aber diese Gerätschaft ist ungleich nützlicher. Take that, Gyro Gearloose (= Daniel Düsentrieb im Original)!

Nachtrag:

Shake it to the left/shake it to the right… as in

Eventuell erscheint an dieser Stelle in meinem nicht kommerziellen Blog WordPress-Werbung – darauf habe ich aber keinen Einfluss.

 

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